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little talks - #351

Jodok Batlogg

Jodok Batlogg war CTO von StudiVZ, dem größten sozialen Netzwerk in Europa vor Facebook. Danach gründete er unter anderem Crate.io und baute daraus ein Deep-Tech-Unternehmen mit Standorten in Berlin, Dornbirn und San Francisco. Jodok kennt also die Technik. Egal, ob es sich um Internetprotokolle oder um Modelle handelt.

Zu seinem Werdegang gehört auch das Unternehmen Tree.ly (heute Pina Earth), eine Plattform für Wald-Klimaschutz, bei der er vor Kurzem ausstieg.

In diesem Gespräch geht es aber um etwas anderes als um seine Unternehmen. Es geht um Klarheit in einer Zeit, in der so viel gleichzeitig passiert, dass selbst er sich überfordert fühlt. Um künstliche Intelligenz, die er nicht für intelligent hält. Er nennt sie einen besseren Staubsauger. Um die Gefahr, sich an eine Maschine zu binden, die nur Sätze vervollständigt. Und um die Frage, wie abhängig wir längst geworden sind, von Strom, vom Internet, von wenigen sehr mächtigen Konzernen.

Sein Weg zurück zur Klarheit ist einfach. Geräte weglegen. Die Langeweile zulassen, bis er sie fast nicht mehr aushält. Warten, bis der wichtigste Gedanke sich zeigt.

Im Podcast-Interview spricht Jodok Batlogg mit Podcast-Host Robert Pacher über den Unterschied zwischen glücklich und erfüllt und über eine Frage, die er sich seit fünf Jahren stellt. Wie sieht eine Welt aus, die für alle funktioniert?


Jodok Batlogg

Serial Entrepreneur


© Foto: Ian Ehm

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