LT Podcast 347 KatharinaCibulka Cover V2

little talks - #347

Katharina Cibulka

Bis zu eintausend Quadratmeter groß. Von Hand bestickt. Auf einem Baugerüst mitten in der Stadt. Ein Satz, der mit »Solange« beginnt und mit »bin ich Feminist:in« endet. Das ist SOLANGE, das bekannteste Projekt von Katharina Cibulka. Es ist nur eines von vielen.

Katharina Cibulka ist Künstlerin, Filmemacherin, Fotografin und Projektentwicklerin. Sie arbeitet mit Video, Performance, Fotografie und Text. Sie gestaltet Bühnenbilder für das Tiroler Landestheater. Sie macht Arbeiten zu Demokratie, Frieden und Migration, etwa eine wandernde Grenze aus sechzig Jahre alten Dachschindeln. Und mit SOLANGE hängt sie seit 2018 feministische Sätze in den öffentlichen Raum, heute an 35 Orten, in neun Ländern, in sieben Sprachen.

Doch was treibt eine Künstlerin an, die so persönlich arbeitet? Wo beginnt ein Projekt? Was passiert, wenn ein Werk zerstört wird? Wie hält man die Angst aus, die mit so viel Sichtbarkeit kommt? Und wie bleibt man mutig in einer Zeit des Backlash?

Da fragt man am besten Katharina Cibulka. Denn Katharina Cibulka verfolgt seit Jahren eine konsequente künstlerische Haltung, mit Feminismus, sozialer Gerechtigkeit und der Frage, was Kunst im öffentlichen Raum bewirken kann.

Im Podcast-Interview spricht Katharina Cibulka mit Podcast-Host Robert Pacher über ihren Werdegang vom Film zur Kunst, über Sinn und Sichtbarkeit, über Mut und Angst, über die Entstehung der Sätze, über ein zerstörtes Netz, über ein Netz zwei Blocks vom Weißen Haus, über Privilegien, über Feminismus als Thema für alle Menschen und vieles mehr.


Katharina Cibulka

Künstlerin

© Foto: in the headroom GmbH

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