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little talks - #353

Laurin Strele

Laurin Strele ist ein österreichischer Dokumentarfotograf und Leica Austria Ambassador aus Innsbruck. Seit mehr als zehn Jahren arbeitet er in über 60 Ländern. Seine Fotografien und Reportagen wurden unter anderem in GEO, DER SPIEGEL, stern und Newsweek veröffentlicht und international ausgestellt. Im Mittelpunkt seiner Arbeit stehen Menschen, Konflikt, Identität, kulturelles Erbe und gesellschaftlicher Wandel.

Was ihn dabei antreibt, ist eine Neugier, die schon als Kind da war. Stundenlang hat er sich in den Fotobüchern seiner Eltern verloren und von fremden Welten geträumt. Heute ist er selbst vor Ort, dort, wo alles am eigenen Leib zu spüren ist. Und je mehr er sieht, desto klarer wird für ihn ein Gedanke: Je mehr man versteht, desto weniger weiß man.


Dabei spricht er über Verantwortung auf mehreren Ebenen. Über die Nähe zu den Menschen, die er fotografiert, und über die Wahrheit, die er nie inszeniert. Er beschreibt die Kamera als Schutzschild und die Momente, in denen dieser Schutz versagt. Und er erzählt, warum er sich trotz allem als der Privilegierte sieht, weil er jederzeit wieder gehen darf.

Am Ende kommt er auf seine Heimat zu sprechen. Je weiter er reist, desto größer wird die Sehnsucht, Tirol auf seine Art zu dokumentieren, bevor die alten Bräuche verschwinden. Für Laurin verbindet am Ende alle Menschen dasselbe: Liebe, Freundschaft, Humor und ein wenig Fußball.

Im Podcast-Interview sprechen Laurin Strele und Podcast-Host Robert Pacher über das Sehen, über Nähe und Ferne, über Wahrheit in der Fotografie und über die Frage, was von einem bleibt, wenn man die härtesten Orte der Welt wieder verlässt.

Laurin Strele

Fotograf und Fotojournalist

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© Foto: Laurin Strele

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